Er wartete einfach, während ich es auseinanderfaltete.
Und während ich las, schien die Welt um mich herum zu verblassen.
In dem Brief wurde erklärt, dass seine jüngere Schwester schon lange krank sei.
Die Details waren weder dramatisch noch sensationell. Sie waren schlicht, ehrlich und in ihrer Stille herzzerreißend.
Krankenhäuser.
Behandlungen.
Lange Nächte voller Sorgen.
Er schrieb, dass seine Schwester nur während der Therapiesitzungen, in denen im Hintergrund sanftes Wasserrauschen zu hören war, wirklich Ruhe fand. Irgendetwas an diesem sanften Rhythmus gab ihr ein Gefühl der Geborgenheit. Er half ihr beim Atmen. Er half ihr beim Einschlafen.
Für sie bedeutete das Rauschen von Wasser Trost.
Doch in letzter Zeit hatte sich ihr Zustand verschlechtert, und sie war empfindlicher geworden, besonders nachts. Dieselben Geräusche, die sie einst beruhigt hatten, waren nun überwältigend, wenn sie versuchte, sich auszuruhen.
Und jeden Abend, wenn unser Poolritual begann, drang das leise, gleichmäßige Plätschern des Wassers durch den Zaun bis in ihr Haus.
Für uns war es friedlich.
In diesen zerbrechlichen Nächten war es für sie zu viel.
Der Junge schrieb, sein Vater wisse nicht, wie er fragen solle, ohne unhöflich zu klingen.
Und er schrieb, dass er, der Sohn, nicht wusste, was er sonst tun sollte.
Er wollte einfach nur, dass seine kleine Schwester schlief.
Er wollte ihr nur eine Kleinigkeit erleichtern.
Ich senkte das Papier langsam und sah ihn an.
For complete cooking steps, go to the next page or click the Open button (>), and don't forget to SHARE with your Facebook friends