Darunter lag, so klein gefaltet, dass ich es beinahe übersehen hätte, ein Papierstreifen. Ich zog ihn mit zitternden Händen heraus.
Es war keine Quittung.
Es ging nicht um den Preis.
Es war eine Notiz.
Mit verblasstem blauen Stift geschrieben: „Wenn Sie das finden, helfen Sie bitte. Mein Name ist Lily.“
Meine Haut wurde eiskalt.
Stan beobachtete mich verwirrt, seine Socke war ihm halb heruntergerutscht, seine kleinen Zehen krallten sich in den staubigen Boden. Ich versuchte, ruhig zu sprechen.
„Schon gut, mein Schatz. Mama wollte nur mal nachsehen.“
Mein Herz hämmerte so laut, dass ich kaum atmen konnte. Ich sah in den anderen Schuh, hob die Innensohle an, und da – noch ein Zettel, diesmal dicker, zusammengefaltet in etwas, das wie ein kleines Päckchen aussah. Ich öffnete ihn langsam, voller Angst vor dem, was ich darin finden würde.
Im Inneren befanden sich vier weitere Zettel, jeder mit zittriger Handschrift bedeckt, als wären sie von einem Kind – oder von jemandem, der keine Zeit hatte – geschrieben worden.
„Er lässt mich nicht raus.“
„Ich darf nicht draußen spielen.“
"Bitte hilf mir."
Und auf dem letzten, verschmiert wie von Tränen:
„Bitte finden Sie meine Mutter.“
Da wurde mir klar – das waren nicht einfach nur Babyschuhe. Sie gehörten einem Kind… einem Kind, das vielleicht noch irgendwo lebt und gefangen ist.
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