Meine zehnjährige Tochter rannte nach der Schule immer direkt ins Badezimmer. Als ich fragte: „Warum badest du denn immer gleich?“, lächelte sie und antwortete: „Ich mag es einfach, sauber zu sein.“ Doch eines Tages, als ich den Abfluss reinigte, entdeckte ich etwas. In dem Moment, als ich es sah, begann mein ganzer Körper zu zittern und…
Meine Tochter Sophie ist zehn, und monatelang tat sie jeden Tag dasselbe: Sobald sie von der Schule nach Hause kam, warf sie ihren Rucksack zur Tür und rannte direkt ins Badezimmer.
Zuerst dachte ich, es sei nur eine Phase. Kinder schwitzen nun mal. Vielleicht mochte sie sich nach der Pause einfach nicht schmutzig fühlen. Aber es passierte so oft, dass es sich wie ein … einstudiertes Ritual anfühlte. Kein Essen. Kein Fernsehen. Manchmal keine Begrüßung – nur ein „Ab aufs Klo!“, gefolgt vom Geräusch der sich öffnenden und schließenden Tür.
Eines Abends fragte ich sie schließlich leise: „Warum badest du eigentlich immer sofort?“
Sophie lächelte etwas zu aufgesetzt und sagte: „Ich mag es einfach, sauber zu sein.“
Diese Antwort hätte mich beruhigen sollen. Stattdessen hatte ich ein flaues Gefühl im Magen. Sophie war normalerweise schlampig, unordentlich und vergesslich. „Ich mag es einfach, sauber zu sein“ klang nach etwas, das man ihr beigebracht hatte.
Etwa eine Woche später entwickelte sich dieser Druck zu etwas viel Ernsterem.
Das Wasser in der Badewanne lief nur langsam ab und hinterließ einen grauen Rand am Boden, deshalb beschloss ich, den Abfluss zu reinigen. Ich zog Handschuhe an, schraubte den Deckel ab und führte eine Kunststoffbürste zur Abflussreinigung ein.
Es verfing sich an etwas Weichem.
Ich zog daran und erwartete, dass mir büschelweise Haare ausfallen würden. Stattdessen zog ich einen nassen Knäuel dunkler Strähnen heraus, die mit etwas anderem verfilzt waren – dünnen, faserigen Fasern, die überhaupt nicht wie Haare aussahen. Je mehr davon abbrach, desto mehr krampfte sich mein Magen zusammen.
Zwischen den Haaren befand sich ein kleines Stück Stoff, gefaltet und mit Seifenresten zusammengeklebt.
Das war kein zufälliges Staubkorn.
Es war ein zerrissenes Kleidungsstück.
Ich spülte sie unter dem Wasserhahn ab, und als der Schmutz weggespült wurde, trat das Muster deutlich hervor: ein hellblaues Karomuster – genau aus dem gleichen Material, aus dem Sophies Schuluniformrock gefertigt war.
Meine Hände wurden taub. Der Stoff meiner Uniform verschwindet nicht einfach so im Duschabfluss. Das passiert, wenn jemand schrubbt, reißt oder verzweifelt versucht, etwas auszuziehen.
Ich drehte den Stoff um und sah, was meinen ganzen Körper erzittern ließ.
Ein brauner Fleck hatte sich an die Fasern angelagert – jetzt durch Wasser verblasst und verschwommen, aber unverkennbar.
Das war kein Dreck.
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